Frühjahrslehrgang 2026 mit Sensei Axel

Am 18. April 2026, bei wunderschönem, sonnigen Wetter, begann der diesjährige Frühjahrslehrgang mit Sensei Axel.

10 Uhr ging es los mit dem zweistündigen Techniktraining für alle Gruppen.
Schwerpunkte hierbei war vor allem die Kenntnis von Techniken, sowie Kombinationen und ich bin ehrlich, viele Namen waren mir noch unbekannt. Aber genau dafür lohnt es sich ja auch immer aufs neue die Lehrgänge zu besuchen.

Des Weiteren gab es für uns kräftiges Theoriewissen über alle 18 Stellungen im Karate. Viel Spaß schonmal beim zählen. Highlight war an diesem Tag auf jeden Fall unser kleiner Karate Nachwuchs im Publikum.

Ab 12 Uhr durften sich dann alle bei dem reichhaltigen Buffet bedienen und die Pause, sowie die schöne Sonne draußen genießen.

Für einige verging wohl die Stunde recht schnell, denn als nächstes folgte schon das Training für Unter-und Mittelstufe. Dabei kam größtenteils wieder etwas Kihon und Kata, sowie zum Ende Partnerübungen zur Selbstverteidigung dran.
Wann sonst hat man mal die Gelegenheit seine Mitmenschen durch die Gegend zu schubsen? 😂

Im Anschluss durfte ich mich mit ein paar anderen Karateka aus unserem Dōjō vor Beginn der Prüfung noch etwas entspannen. Denn mit etwas Verzögerung startete gegen 15 Uhr auch das Training für die Oberstufe mit der Kata Hangetsu.

So langsam leerte sich dann auch unser Dōjō und die Spannung stieg … Nun hieß es Spiegel wegräumen, Tisch umstellen und bereit machen für die Prüfung. Diese war zum Ende natürlich auch ein voller Erfolg. Mit nun drei neuen Gelbgurten und zwei neuen Grüngurten bei uns gratuliere ich allen zu ihrer bestandenen Prüfung!

Während einige danach noch in der Gaststätte essen gingen, ging es für mich nach diesem langen Tag auch endlich nach Hause.

Ich persönlich finde die Lehrgänge sind immer eine wunderbare Chance, tiefere Einblicke in einige Bereiche zu bekommen und eine tolle Zeit mit seinen Freunden zu haben. Und auch wenn es ab und an etwas anstrengend sein kann empfehle ich wirklich jedem zu kommen😊

Danke an Sensei Axel Dziersk für den Lehrgang und an alle Leser hier!

Bericht von Rafael Schlecht – Schüler im Dojo Tameshiwari

Prüfungen

Vor den Kyu-Prüfungen fanden wie immer am Donnerstag vor dem Lehrgang auch unsere internen Strichprüfungen statt. Herzlichen Glückwunsch an alle, die bestanden haben!

  • Dorothea Müller (1. Strich)
  • Hanna Kokorsky (1. Strich)
  • Xenia Roscher (3. Strich)
  • Elisa-Marie Schlecht (9. und 8. Kyu)
  • Fiona Schwaar (8. Kyu)
  • Jonas Dittrich (8. Kyu)
  • Oskar Lampel (6. Kyu)
  • Rafael Schlecht (6. Kyu)

Bilder

Oberpfalzmeisterschaft in Oberviechtach 

Am 11.04.2026 hat Oskar unser Dojo bei er Oberpfalzmeisterschaft in Oberviechtach mehr als würdig vertreten.

Am Samstag, den 11.04.26 war ich in Oberviechtach zur Oberpfalzmeisterschaft. Oberviechtach ist ein kleine verschlafene Stadt in Bayern und hat nur ca. 5000 Einwohner.

Auf dem Parkplatz angekommen, waren ich und meine Eltern baff, der große Parkplatz war komplett voller Autos und einem Bus! Wir sahen Autokennzeichen aus Nürnberg, München, Deggendorf, Kulmbach, Schwandorf und natürlich Oberviechtach. Zum Glück fanden wir noch freien Platz.

Am Eingang erkannten sie mich an der Dojo-Kleidung und begrüßten mich mit „Servus Oskar“.  Ich war der einzige Karateka von unserem Dojo. Sie kannten deshalb schon meinen Namen, sagten sie meiner Mum auf Nachfrage 😃. Sie erklärten uns, wo ich mich umkleiden kann und meine Mum bekam einen Betreuer Ausweis. Nur Betreuer durften in die Turnhalle, Besucher saßen auf der Tribüne.

Mit Selbstvertrauen trat ich in die Halle und habe zu meiner Überraschung die Freitaler gesehen. Nach kurzer Begrüßung, schauten wir wo meine Kampffläche und wer in meiner Gruppe war. Ich bewunderte die vielen Pokale und sagte mir: „so einen möchte ich haben!“ Cool fand ich, dass es diesmal eine Einlauf- Show aller Karatekas gab. Nach dem Einlauf gab es eine Ansprache vom Vorstand des Karate Vereins aus Oberviechtach, auch eine Ärztin stellte sich vor. Beide wünschten uns allen eine schöne erfolgreiche Meisterschaft.

Dann ging es auch schon mit den Anfängern los, diese Zeit nutzte ich um mich zu erwärmen und dann wurde auch schon meine Gruppe aufgerufen. Jetzt wurde meine Aufregung ganz groß. Als erstes musste ich in Kata ran. Ich lief diese Kata konzentriert und ohne Fehler. Die 5 Kampfrichter brauchten meiner Meinung nach, ewig um ihre Punktwertung abzugeben. Ich bekam Punkte von 6,9 bis 7,2. Die anderen Jungen kamen nicht an mein Ergebnis heran, also sollte es in Kata der erste Platz sein 😃.

Nach der Mittagspause war nun Kumite dran. Kumite mag ich sehr und gewinne fast immer einen Platz. In Oberviechtach kämpften wir jeder gegen jeden, weil es nicht soviel teilnehmende Karatekas gab. Ich war verunsichert, machte ein paar kleinere Fehler aber gewann auch hier. Es sollte eine Weile dauern, bis ich wusste, welcher Platz es war. 

Ich hatte nun viel Zeit und konnte den Freitalern bei ihrer Teamkata zu sehen. Isabell ist ja leider krank geworden. Hanna und Clara fanden ein Mädchen aus dem Oberviechtacher Dojo und sie liefen die Teamkata. Leider reichte es nicht für einen vorderen Platz. Dann schauten wir uns die Freikämpfe an. Es ging sehr „brutal“ zu und ich verabschiedete mich von meinen Gedanken, da mal mit zumachen. 

Die Siegerehrung dauerte gefühlt ewig. Als ich meinen Namen hörte, freute ich mich sehr. Ich hatte es tatsächlich geschafft. Ich fahre mit einem Pokal nach Hause, wie ich es mir vorgestellt hatte. Als ich dann das zweite Mal auf das Podest stieg und nochmals Oberpfalzmeister wurde, brüllten mehrere Leute meinen Namen und klatschten wild. Meine Mum erklärte mir hinterher, sie hat mit denen geredet und erzählt ich bin der Einzige aus unserem Dojo. Ich tat denen etwas leid, deshalb machten sie soviel Stimmung. Das fand ich total toll von denen! 

Für mich steht schon fest, nächstes Jahr verteidige ich meine 2 Titel in der Oberpfalz und ich möchte im Juni an der Ostdeutschen Meisterschaft in Schwerin teilnehmen. 

Oss, 
Euer Oskar

Bericht von Oskar Lampel – Schüler im Dojo Tameshiwari

André Bertel in Freital

Es ist Samstagmorgen des 14.03.2026 und eigentlich sollte ich Bio lernen, stattdessen bin ich in der Sporthalle am Weißeritzgymnasium und drücke Freunden und Fremden T-Shirts mit der Aufschrift „No Danger“ in die Hand.

Warum? Andre Bertel ist in Freital.

Er trainiert seit über 40 Jahren, ist siebter Dan im Shotokan Karate, aufgewachsen in Neuseeland und hat nun ein Dojo in Oita City in Japan.

Dieses Wochenende ist er zum vierten mal in Freital, ich habe heute das erste mal die Möglichkeit teilzunehmen und bin total begeistert.

Es ist von Anfang an Teamwork angesagt – erst die Halle vorbereiten und den Pausenraum mit Matten auslegen und später die Umschläge mit allen Informationen und die T-Shirts ausgeben.

Aber genug zur Vorbereitung. Jetzt geht’s los! Man spürt die Vorfreude in der Halle deutlich, es wird sich angeregt unterhalten und angetreten.

Die erste Einheit von 10 bis 12 Uhr ist anstrengend und es soll noch härter werden. Nicht nur körperlich geht man in Andrés Training an die eigenen Grenzen sondern auch geistig. „Maizuru-Dai“ schallt am Wochenende nicht selten durch die Halle und stiftet durchaus Verwirrung.

Wie sich erfahrene Karateka sicher schon denken, ist dies eine Kata – eine besonders schwierige Kata, mit der André die meisten von uns vor eine ganz schöne Herausforderung stellt. Aber was wäre Karate ohne regelmäßige Herausforderungen (und gelegentliche Crash-Outs 🥲).

Die erste Einheit ist vorbei und es geht in eine zweistündige Mittagspause in der es belegte Brötchen und köstlichen (!) Kuchen gibt.

Die zweite Einheit ähnelt der Ersten mit einem dem Kihon gewidmetem Start und der Fortsetzung der Maizuru Dai. Wieder sieht man viele verwirrte Gesichter, aber auch immer mehr „Aha-Momente“, die Kata kommt langsam in den Köpfen an.

Andre betont immer wieder, es sei nicht essenziell die Kata möglichst schnell auswendig zu lernen, umso mehr ginge es darum, die Prinzipien der Kata mit ins Training zu nehmen. Beispielsweise den Fudo-Dachi bei dem Andre immer mit dem Oberschenkel parallel zum Boden steht. (Ich hoffe, dass ich nicht die Einzige bin, die das nicht die zwei Stunden geschafft hat.)

Mit einem kleinen Zeitsprung ist es nun 19.00 Uhr und wir befinden uns in den Ballsälen Coßmannsdorf in Freital. Marco, Stephan und Andy vom SKV Freital halten eine Rede zu Ehren Andres und des vierten internationalen Budo-Karate-Seminars mit ihm hier in Freital. 

Den Abend lassen wir daraufhin ganz entspannt mit vielen Bildern der vorherigen Lehrgänge und sehr gutem Essen ausklingen.

Doch an diesem Punkt ist das Wochenende noch nicht vorbei, denn sonntags stehen die meisten wieder um zehn auf der Matte und sind bereit für neue Herausforderungen. 

Das Training ist ähnlich wie das am Vortag; etwas Kihon, Kata und viel Anwendung. Das klingt als würde ich mich langweilen, aber ganz im Gegenteil habe ich, wie viele andere, Spaß daran komplett neue Dinge zu lernen und das faszinierende Training zu genießen.

Letztlich kann man übers Training nur Gutes sagen. Es waren zwei sehr beeindruckende und aufschlussreiche Trainingstage, die beim nächsten mal niemand ab dem 6. Kyu (grüner Gürtel) verpassen sollte.

Danke Fürs Lesen. 😊

Bericht von Isabell Haase – Schülerin im Dojo Tameshiwari

Video

Bilder

Dojoleitertag in Berlin

Am 07.03.2026 waren Isabell und Stefan als Vertreter des Bannewitzer Dojos Tameshiwari auf dem Dojoleitertag des DJKB in Berlin.

Seit einiger Zeit veranstaltet der DJKB einmal im Jahr den Dojoleitertag, an dem sich die Dojoverantwortlichen treffen und gemeinsam trainieren, Vorträgen lauschen und über relevante Themen diskutieren.

Kurze Berichte zu den vergangenen Veranstaltungen gibt es auf

https://shotokan-karate.de/tag/dojoleitertag

Dieses Jahr waren Isabell und Stefan zusammen mit einem Trainer vom befreundeten Pirnaer Dojo Hanabi in Berlin. Dort trafen wir natürlich wie erwartet auf viele bekannte Gesichter aus Freital, Annaberg, Gehrsdorf und dem Rest von Deutschland.

Los ging es mit einem gemeinsamen Training bei Nationalcoach Thomas Schulze. Im künftigen Prüfungsprogramm wird Kumite erfreulicherweise eine deutlich größere Rolle spielen, daher waren Vorbereitungsübungen auf Jiyu-Ippon-Kumite das Hauptthema des Trainings. Aber auch die Veränderungen in den Heian-Katas wurden durchgegangen.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit den Vorträgen.

  • „Führungsqualitäten der Karatetrainer/innen und Trainer stärken“ beim Ausrichterchef Andreas Langer
  • „Neue Prüfungsordnung“ beim DJKB-Präsidenten Markus Rues
  • „Schutzkonzept des DJKB“ bei Chris Hörnberger

Besonders interessant war die neue Prüfungsordnung. Es wurde ja bereits beim letzten Dojoleitertag intensiv besprochen und diskutiert, dass Kumite eine größere Rolle spielen soll. Hauptgrund ist wohl, dass in vielen Dojos zu wenig oder sogar kein Kumite (vor allem die freieren Formen) trainiert wird. Das ist also absolut begrüßenswert und wird bei uns im Dojo nicht viel ändern, da Kumite bei uns in etwas den gleichen Stellenwert besitzt wie Kihon und Kata.

Tatsächlich wird Jiyu-Ippon-Kumite nun etwas eher und Jiyu-Kumite (Freikampf) deutlich eher Teil der Kyuprüfungen sein. Und auch Suri-Ashi hat (wenn auch sehr spät) Einzug in den Kihonteil gefunden.

Nach den Vorträgen ging es ins Hotel zum Essen. Hier gab es ein großes Buffet mit allerlei leckeren Dingen.

Wir haben uns ganz genau angeschaut, wie die Berliner vom Tonbu-Dojo das alles organisiert und umgesetzt haben – denn im kommenden Jahr richten wir – das Dojo Tameshiwari den Dojoleitertag hier bei uns in Bannewitz aus.

06.03.2027 Dojoleitertag in Bannewitz bei Dresden

Bericht von Stefan LebeltTrainer im Dojo Tameshiwari

Weihnachtslehrgang 2025 mit Sensei Axel

Bei nebeligem Vorweihnachtswetter startete unser Weihnachtslehrgang mit Sensei Axel 29.11.2025 startete pünktlich um 10 Uhr.

Pünktlich um 10 Uhr, bei nebeligem Vorweihnachtswetter, startete unser diesjähiger Weihnachtslehrgang mit Sensei Axel Dziersk.

Nach einer ordentlichen Erwärmung, war die erste Einheit gefüllt mit interessantem Techniktraining im Kihon und zum Ende noch Katatraining.

Ab 12 Uhr war Mittagpause angesagt und es ergaben sich wie jedes Jahr neben den Leckereien auch unterhaltsame Gespräche.

Von 13 Uhr bis 14:30 Uhr fand die zweite Einheit statt. Darin lernten wir im Partnertraining einige neue Selbstverteidigungstechniken, sowie Kraftübungen.

Danach ging es für manche erstmal nach Hause, während die dritte Einheit für alle ab dem 4. Kyu und anschließend auch die Prüfungen stattfanden. Ich gratuliere nochmals ganz herzlich Isabell und Martin zum erfolgreichen Bestehen!

Alles in allem war dieser Tag mal wieder sehr lehrreich und wir alle hatten viel Spaß beim Trainieren.

Bericht von Rafael Schlecht – Schüler im Dojo Tameshiwari

Am Abend fand unsere jährliche Weihnachtsfeier statt. Das köstliche Buffet gab allen Anwesenden eine schöne weihnachtliche Stimmung.

Anschließend wurden alle Ereignisse dieses Jahres, mit vielen Fotos reflektiert. Auch ein kleiner Film über das 5. Fight4Fun Turnier wurde uns präsentiert.

Dann erhielten alle Trainer ein Dankeschön für ihr Engagement in unserem Dōjō. Zudem wurde wie jedes Jahr der Wanderpokal weitergegeben und fand nun endlich einen neuen Platz bei Isabell. Überraschenderweise habe ich auch einen kleinen Pokal für meine wöchentliche Anwesenheit beim Training in der Gruppe 1 erhalten.

Bis halb Zehn waren wir dann noch vor Ort, führten nette Gespräche und hatten viel Spaß

Bericht von Elisa Schlecht – Schülerin im Dojo Tameshiwari

Prüfungen

Wie immer fanden in der Woche vor dem Lehrgang unsere dojointernen Strichprüfungen statt, und am Lehrgangstag stellten sich zwei unserer Schüler der Kyuprüfung bei Sensei Axel. Erstmals hatten wir einen externen Beisitzer, was den Druck auf die beiden Prüflinge nochmals etwas erhöht haben dürfte.

Allen, die erfolgreich waren gratulieren wir ganz herzlich zur bestandenen Prüfung.

  • Elisa Marie Schlecht (3. Strich)
  • Martin Arndt (8. Kyu)
  • Isabell Haase (4. Kyu)

Bilder

Fight4Fun 2025

Dieses Jahr haben wir am 08.11.2025 mit dem nunmehr 5. Fight4Fun-Turnier ein kleines Turnier-Jubiläum gefeiert.

Dieses Jahr haben wir mit dem nunmehr 5. Fight4Fun-Turnier ein kleines Jubiläum gefeiert.

Trotz eines Terminkonfliktes innerhalb unseres Verbandes, hatten wir auch in diesem Jahr wieder über 100 Teilnehmer. Mit 15 teilnehmenden Dojos war das die größte Beteiligung seit Start der Fight4Fun-Turnierreihe im Jahr 2021.

Eröffnet wurde das Turnier von unserem Bürgermeister Heiko Wersig und dem Vorsitzenden des SV-Bannewitz Mario Bräuer. Pünktlich begannen die Kämpfe auf zunächst drei Kampfflächen.

Egal ob beim Kihon für die Anfänger, Kihon-Ippon-Kumite für die die Mittelstufe, Jiyu-Ippon-Kumite für die Oberstufe, Teamkata oder beim Freikampf, überall wurde hart um die heiß begehrten Platzierungen gekämpft.

Die erste Runde Teamkata war bereits vor der Mittagspause an der Reihe und neben dem rein praktischen Grund – der Vermeidung von Wartezeiten – war das auch für die Zuschauer eine gute Abwechslung zwischen den vielen Einzelkatakämpfen.

Teamkata ist ein Phänomen. Karate ist normalerweise sehr individuell – jeder trainiert und kämpft für sich selbst. Die „Synchronkata“ bringt den Teamaspekt in unsere Kampfkunst.

Unsere drei Teams haben sich vor dem Turnier mehrere Wochen lang zusätzlich zum normalen Training zusammen mit ihren Trainerinnen Nicola und Ute getroffen um die Darbietung zu perfektionieren. Und das hat sich gelohnt! Alle drei Teams standen am Ende auf dem „Treppchen“.

Und auch in den anderen Disziplinen haben unsere Schüler gezeigt, was sie drauf haben – dass ihr Karate auch unter Stress auf der Matte funktioniert. Und so hat unser Dojo bei 18 Teilnehmern

  • 13x den ersten Platz,
  • 10x den zweiten Platz und
  • 6x den dritten Platz

erkämpft. Wir konnten somit fast 40% aller Platzierungen für uns reklamieren! Das ist eine deutliche Steigerung zum letzten Jahr!

Sieger des Dojos Tameshiwari (Klick zum Aufklappen)
GruppePlatzierungTeilnehmer
Kihon11 🏆Jonas Dittrich
Kihon12 🥈Fiona Schwaar
Kihon13🥉Hanna Korth
Kihon21 🏆Maximilian Weder
Kihon31 🏆Martin Arndt
Kihon32 🥈Marcus Weder
Kata13🥉Marla Kokorsky
Kata41 🏆Maximilian Weder
Kata51 🏆Rafael Schlecht
Kata61 🏆Isabell Haase
Kata63🥉Odin Pfeifer
Kata71 🏆Martin Arndt
Kata72 🥈Marcus Weder
Kata73🥉Zoé Mirau
KataTeam12 🥈Tameshiwari 1 Oss-Si:
Isabell Haase
Maximilian Eckhardt
Odin Pfeifer
KataTeam21 🏆Tameshiwari 2:
Zoé Mirau
Jonas Dittrich
Rafael Schlecht
KataTeam22 🥈Tameshiwari 3 Kampfzwerge:
Hanna Korth
Marla Kokorsky
Fiona Schwaar
Kumite11 🏆Jonas Dittrich
Kumite21 🏆Fiona Schwaar
Kumite22 🥈Marla Kokorsky
Kumite23🥉Hanna Korth
Kumite32 🥈Oskar Lampel
Kumite51 🏆Rafael Schlecht
Kumite52 🥈Maximilian Weder
Kumite61 🏆Zoé Mirau
Kumite62 🥈Min Yan-Pfeifer
Kumite73🥉Martin Arndt
Kumite81 🏆Isabell Haase
Kumite92 🥈Odin Pfeifer

Nicht zuletzt durch die große Unterstützung vieler Eltern war das 5. Fight4Fun-Turnier wieder eine runde Sache. Bisher gab es ausschließlich positives Feedback. Sehr gefreut haben wir uns, dass mehrere Dojos in diesem Jahr zum ersten mal dabei waren. Und natürlich sind wir begeistert, dass andere teilweise bereits zum 5. Mal angetreten sind.

So langsam stoßen wir an die Grenze des Machbaren. In diesem Jahr hatten wir zeitweise drei Kampfflächen im Einsatz. Das war aber nur möglich, weil wir sie in der Anfänger-Disziplin „Kihon“ mit nur drei Kampfrichtern besetzt hatten. Es fehlt schlicht und einfach an Kampfrichtern. Und leider haben kurzfristig noch zwei abgesagt, so dass die anwesenden von der Mittagspause abgesehen kaum die Gelegenheit hatten, sich mal zu erholen. Wir werden im kommenden Jahr längerfristig im Vorfeld versuchen, weitere Dojos zu motivieren, Kampfrichter zu stellen. Vielleicht ist es dann möglich, dauerhaft drei Kampfflächen zu besetzen.

Besonders bedanken möchten wir uns beim „Shotokan-Karateverein Freital“ für die Kampfrichterschulung im Vorfeld, die Bereitstellung von Material wie Kampfrichterfahnen und Wertungsständer und die große Anzahl an Kampfrichtern, sowie beim Dojo „ANSHIN-Traditionelles Karate Gersdorf“ für das Stellen der Matten der Kampffläche 2.

Nach diesem tollen Tag freuen wir uns bereits auf das 6. Fight4Fun-Turnier, dass am 14.11.2026 in der Dreifeldhalle in Bannewitz stattfinden wird.

Bericht von Stefan LebeltTrainer im Dojo Tameshiwari

Vorbereitung

Video

Das Video wird noch geschnitten – Schau in ein paar Wochen wieder vorbei!

Bilder vom Turnier

Statistik

Unsere Sieger

Stützpunktlehrgang in Magdeburg

Sechs besonders engagierte und turniererfahrene Schüler waren am 01.11.2025 beim Stützpunktlehrgang in Magdeburg.

„Taikai ist Teil des Trainings – nicht Ziel des Trainings“. Diesen Satz werde ich nicht müde, jedem zu sagen, der mich fragt, welche Bedeutung Turniere bei uns im Dojo haben. Turniere sind DIE Gelegenheit, sich selbst zu testen und zu sehen, wie gut das Gelernte in einer Stresssituation funktioniert.

Aber natürlich machen Turniere auch viel Spaß – vor allem dann, wenn man erfolgreich ist.

Sechs besonders engagierte und turniererfahrene Schüler waren heute mit uns beim Stützpunktlehrgang in Magdeburg. Hier ist das Turnier Ziel des Trainings. Hier wird ganz speziell für die Teilnahme an Turnieren trainiert. Die Stützpunktlehrgänge stellen also eine gute punktuelle Ergänzung zum Training im Dojo dar.

Neben Technik-, Athletik- und Kumitetraining wurden auch alle Heian-Katas mit Fokus auf die Veränderungen im Zuge der JKA-Standardisierung trainiert. Am Ende gab es eine Kampfrichterschulung, die im Hinblick auf unser in einer Woche anstehendes Fight4Fun-Turnier für uns Trainer eine gute Gelegenheit war, altes Wissen aufzufrischen.

Unseren Schülern hat es gefallen und auch für uns Trainer war der Lehrgang eine gute Sache.

Auch wenn das nichts an der grundsätzlichen Ausrichtung unseres Dojos ändern wird, werden wir die Stützpunktlehrgänge künftig ergänzend nutzen und turnierinteressierte Schüler hinschicken.

Bericht von Stefan LebeltTrainer im Dojo Tameshiwari

Teilnehmerstimmen

Was ich aus dem Stützpunktlehrgang mitnehme:
Das man immer einen festen und tiefen Stand haben soll.
Das man im Freikampf schnell und hart nach forn geht.

Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

Oskar Lampel (Orangegurt)

Es war ein interessanter Lehrgang mit vielen neuen Eindrücken und ein schönes Erlebnis.

Maximilian Eckhardt (Grüngurt)

Der Stützpunktlergang war sehr toll. Ich habe sehr viel neues gelernt und die Einheiten waren echt super. Es war eine echt tolle Erfahrung mit so vielen anderen Karateka zusammen zu trainieren und ich freue mich auf den nächsten Stützpunktlehrgang.

Tamara Knoch (Violettgurt – 5. Kyu)

In Magdeburg habe ich ein sehr cooles Training mit unglaublich sympathischen Senseis erlebt. Ich hab viel gelernt und bin mit neuen Erkenntnissen und total erschöpft aus der Halle gegangen.

Isabell Haase (Violettgurt – 5. Kyu)

Bilder

Tonbo Cup in Berlin

Mit drei Teilnehmern – Oskar, Zoé und Isabell – waren wir am 04.10.2025 zum ersten Mal beim Tonbo-Cup in Berlin.

Mit drei Teilnehmern (Oskar, Zoé und Isabell) waren wir am 04.10.2025 erstmals beim Tonbo Cup in Berlin.

Bericht von Oskar

Tonbo Cup 2025 Kinder und Jugend WettkampfTeste dein Können, dein Karate, deinen Mut.

Ich war mutig genug und fuhr mit meinen Eltern zum Tonbo Cup in Berlin.

Bei der musikalischen Begrüßung wurden die 10 teilnehmenden Dojos genannt. Ich war überrascht, es gab 3 Kampfflächen mit 5 Schiedsrichtern und 4 Listenschreibern. Alle 3 Kampfflächen waren mit Matten ausgelegt und rechts sowie links lagen blaue Matten, auf denen sollten wir warten, wenn wir nicht dran waren.

Nach der Begrüßung waren die weißen und gelben Gurte dran, währenddessen habe ich mit Zoe gequatscht, mir die Katas angeschaut und mich erwärmt. Nachdem sie fertig waren, gab es gleich die Siegerehrung und sie durften gehen. In der Cafeteria gab es eine wirklich große und leckere Auswahl, zum Bsp. warme Wiener, belegte Brötchen, Kuchen, Obst, Suppen und verschiedene Salate. Ich kann euch sagen, es war sehr lecker.

Dann waren die höhergraduierten Karatekas dran. In meiner Gruppe (für Kata und Kumite) waren wir nur 4 Leute, deshalb war ich direkt im Finale. Leider war ich zu nervös und machte viele kleine Fehler bei der Kata. Es folgten noch die Teamkatas und danach gab es schon die Siegerehrung. Die Siegerehrung fand im Sitzen und mit Musik statt.

In Kumite schaffte ich die Silbermedaille und konnte auf dem Treppchen stehen.

Es war so ein schöner Tag und ich bin nächstes Jahr wieder dabei.

Bericht von Oskar Lampel – Schüler im Dojo Tameshiwari

Bericht von Jana (Mutter von Oskar)

Diesmal ging es für Oskar und seine Eltern nach Berlin. Hier wurde der Tonbo Cup für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre ausgerichtet. Die Begrüßung der 10 teilnehmenden Dojos, fand mit einer mega Stimmung und guter Musik statt. Das nahm allen etwas von der Nervosität. Die „Kämpfe“ fanden auf 3 mit Matten ausgelegten Kampfflächen statt. An jeder Fläche gab es 5 Kampfrichter und 4 Listenschreiber. 

Das Catering war super organisiert und es war für jeden der 150 Teilnehmer etwas dabei. Es gab zu kleinen Preisen neben Käse-und Wurstbrötchen, verschiedene Salate aus Brokkoli, Couscous und Nudeln, warme Wiener sowie eine sehr leckere Süßkartoffelsuppe, jede Menge gebackenen Kuchen und Plätzchen, Obst sowie Getränke. Spannend fand ich, das auch hier abwechselnd ständig 7 Eltern vom Dojo unterstützten. Sobald etwas zur Neige ging, wurde aufgefüllt. Brötchen wurden nachgeschmiert, Wiener erwärmt … lange Wartezeiten oder -Schlangen Fehlanzeige. Was für ein gelebter Vereinseinsatz!! 

Besonders lobenswert war die Unterteilung der einzelnen Kämpfe in den jeweiligen Altersgruppen. Es begannen die Weiß- sowie Gelbgurte und das waren nicht wenige. Mit einer Viertelstunde Vorlauf waren sie schließlich fertig und es gab eine lange Siegerehrung. Danach durften die kleinen „Wirbelwinde“ gehen. Für unsere Karatekas hieß es nun Mittagspause, Erwärmen und danach ging es endlich auch für sie los. Alle 3 gaben ihr Bestes, bei der Kata jedoch waren die anderen Dojos die Besseren. Nun war die kleine „Kampfsau“ geweckt. Mit hohem Kampfeinsatz gewannen wir schließlich in Kumite 2 Silbermedaillen. 

Die Siegerehrung im Sitzen war für mich neu, aber genau richtig um die letzte Anspannung und Traurigkeit zu lösen. 

Es war toll in Berlin dabei gewesen zu sein, nächstes Jahr zum 5. Jubiläum begleiten wir Oskar wieder. Mit jeder Teilnahme am Turnier verlieren wir die Unsicherheit sowie die Nervosität und das Stresslevel wird kleiner. Auf einen Versuch kommt es an, in diesem Sinne … lasst uns nächstes Jahr den Tonbo Cup 2026 rocken. 

Es grüßt Jana 

Bericht von Jana Lampel Mutter eines Schülers im Dojo Tameshiwari

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Dojojubiläum in Annaberg

27.09.2025: 35-Jahre Karate in Annaberg wurden mit einem Jubiläumslehrgang mit Fiore Tartaglia würdig gefeiert.

35-Jahre Karate in Annaberg wurden mit einem Jubiläumslehrgang mit Fiore Tartaglia würdig gefeiert und wir waren mit einer kleinen Delegation unseres Dojos natürlich dabei.

Sensei Fiore gehört zu den großen Meistern des DKV und das zeigt sich auch in seinem Training. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Wechsel zwischen großen und kleinen Bewegungen und wann es sinnvoll ist klein bzw. groß zu arbeiten. Dies wurde mit vielen Anwendungsbeispielen am Partner ausführlich geübt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag im Prinzip des Sen-No-Sen und den damit einhergehenden zweihändigen Techniken. Hier wurden die Gehirne der Teilnehmer sowohl in der Kata als auch in der Partnerübung auf Hochtouren gebracht und so mancher kam trotz des Hinweises erst mal langsam anzufangen ganz schön ins Schwitzen. Unsere Schüler (und wir hoffentlich auch) haben sich jedoch wacker geschlagen und die Herausforderung der unüblichen Bewegungsmuster gut gemeistert und konnten so viel neues Wissen mitnehmen und vorhandenes Wissen erweitern.

Wer es sich einrichten konnte blieb anschließend noch zur Jubiläumsparty und konnte dort noch die Chance zum Austausch mit den anderen Trainierenden sowie Sensei Fiore nutzen.

Alles in allem war es ein sehr schöner und lehrreicher Tag in Annaberg bei dem auch der Spaß nicht zu kurz gekommen ist. Mit persönlich hat der Fokus auf weichere Blöcke und fließenden Konter in Verbindung mit dem Wechsel aus kurzen und langen Techniken besonders gut gefallen, besonders da wir viel Zeit zum Ausprobieren am Partner hatten und so selbst herausfinden konnten was für uns funktioniert und was nicht.

Bericht von Nicola Lebelt – Trainerin im Dojo Tameshiwari

Bei Stefan im Blog gibt es ebenfalls einen kurzen Bericht zum Lehrgang:

Sommerlehrgang ’25 mit Sensei Axel

30.08.2025: Axel war da. Und er hatte wieder sein allsehendes Auge dabei. In der ersten Trainingseinheit ging es um die Basics mit Fokus auf nicht geraden Techniken wie Haito- und Shuto-Uchi, Uraken, Mawashi-Geri usw. Mit eingebaut waren die Axel-typischen Übungen, die das Hirn fordern/überfordern.

Axel war da. Und er hatte wieder sein allsehendes Auge dabei. In der ersten Trainingseinheit ging es um die Basics mit Fokus auf nicht geraden Techniken wie Haito- und Shuto-Uchi, Uraken, Mawashi-Geri usw. Mit eingebaut waren die Axel-typischen Übungen, die das Hirn fordern/überfordern.

Egal wo Axel war: es ertönte immer wieder „falsch“. Drei Techniken – fünf Fehler. Wieso sieht er alles? Weil er vielleicht Facettenaugen hat…?

Was bei Axel immer so einfach aussieht, ist für jeden, je nach Graduierung eine Herausforderung. Erst den Knoten in den Beinen … und dann im Hirn.

Es gab trotzdem jede Menge Abwechslung. Nach den Basics kam dann der Block mit den Prüfungskatas und denen darüber. Und wieder kam aus allen vier Himmelsrichtungen gleichzeitig „falsch“. Axel war scheinbar überall.

Nach der Mittagspause ging es ähnlich weiter wie in der ersten Runde. Und in der dritten Runde wurden dann an die neu installierten Makiwaras eingeweiht.

Danke an René, dass er die Makiwaras so perfekt gebaut hat, und damit unserem Dojo ein neues Sahnehäubchen geschenkt hat.

Und Prüfungen gab es dann natürlich auch noch, bevor es gemeinsam in die Gaststätte ging.

Bericht von Andreas Reppe Erster Schülers im Dojo Tameshiwari

Prüfungen

Nach dem Lehrgang fanden Kyu-Prüfungen statt, und in der Woche davor haben wir im Training Strichprüfungen durchgeführt. Wir gratulieren allen Erfolgreichen und wünschen denen, bei denen es nicht gereicht hat viel Durchhaltevermögen bei der Arbeit an den „Baustellen“.

Strichprüfungen:

  • Elena Apel (2. Strich)
  • Maya Mehner (3. Strich)

9. Kyu (Prüfer: Stefan, Beisitzer: Axel):

  • Hanna Korth (9. Kyu)
  • Fiona Schwaar (9. Kyu)
  • Konstantin Weder (9. Kyu)
  • Jonas Dittrich (9. Kyu)

7. Kyu (Prüfer: Stefan, Beisitzer: Axel):

  • Zoé Mirau (7. Kyu)
  • Oskar Lampel (7. Kyu)
  • Rafael Schlecht (7. Kyu)
  • Theodor Thomann (7. Kyu)

5. Kyu (Prüfer: Axel, Beisitzer: Stefan):

  • Tamara Knoch (5. Kyu)
  • Odin Pfeifer (5. Kyu)

3. Kyu (Prüfer: Axel, Beisitzer: Stefan):

  • Jason Pfeifer (3. Kyu)
  • Amin Younes (3. Kyu)

Herzlichen Glückwunsch!

Bilder