Aktuelles

Neunte Dōjō-Info 2020 – In der Halle

Liebe Trainierende, sehr geehrte Eltern,

ab dieser Woche, beginnend mit dem Dienstagstraining am 19.05.2020, können wir wieder in der Halle trainieren. Wir sind damit wieder unabhängig vom Wetter und die Notwendigkeit, vor dem Training auf der Homepage zu prüfen, ob es stattfindet, entfällt.

Da es am Donnerstag so gut funktioniert hat werden wir bei schönem Wetter und Verfügbarkeit des Fußballrasens ggf. trotzdem im Freien trainieren. Bringt daher also bitte weiterhin Sportschuhe und ein Handtuch mit.

Für das Training im Freien, wie in der Halle gelten bis auf weiteres folgende Einschränkungen und Regeln:

  • Alle Karateka erscheinen bereits komplett umgezogen auf dem Trainingsgelände.
  • Nach dem Training verlassen alle Karateka das Trainingsgelände auf dem kürzesten Weg.
  • Die Benutzung der Umkleiden und Duschen auf dem Trainingsgelände ist NICHT möglich.
  • Der Toilettenbereich darf nur einzeln betreten werden.
  • Jeglicher Körperkontakt zwischen den Karateka ist zu unterlassen. Es wird ein Abstand von min. 1,5 m eingehalten.
  • Die Halle wird durch die beiden oberen großen Tore betreten.

Am Donnerstag, dem 21.05.2020 (Himmelfahrt) fällt das Training aus. Ansonsten trainieren wir zu den üblichen Trainingszeiten.

Oss – Stefan

PS: Eine Liste aller Dōjō-Infos findet Ihr im Mitgliederbereich.

Achte Dōjō-Info 2020 – Wetter

Liebe Trainierende, sehr geehrte Eltern,

nachdem wir in der letzten Woche bei Trockenheit und angenehmen Temperaturen in den Trainingsbetrieb im Freien gestartet sind meint es das Wetter in dieser Woche nicht ganz so gut mit uns.

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Sechste Dōjō-Info 2020 – Motivation

Liebe Trainierende, sehr geehrte Eltern,

seit über einem Monat haben wir uns nun nicht mehr gesehen und aktuell kann noch niemand sagen, wann die Sportstätten in Sachsen wieder öffnen und das reguläre Karatetraining wieder beginnen kann. Der SV-Bannewitz rechnet frühestens Mitte Mai mit konkreteren Informationen.

Solange müssen wir durch selbständiges Training dafür sorgen, nicht alles wieder zu vergessen und die Kraft und die Ausdauer auf dem aktuellen Niveau zu halten.

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Fünfte (außerplanm.) Dōjō-Info 2020

Liebe Trainierende, sehr geehrte Eltern,

aufgrund der aktuellen Situation gibt es heute (ergänzend zur Nachricht vom Freitag) noch einmal eine außerplanmäßige Dojo-Info.

Die Sportanlage des SV-Bannewitz ist nun BIS AUF WEITERES vorsorglich gesperrt. Daher muss das Karatetraining aktuell leider ausfallen.

Wir informieren Euch, sobald der Trainingsbetrieb im Dojo TAMESHIWARI wieder aufgenommen werden kann.

Oss – Stefan

PS: Eine Liste aller Dōjō-Infos findet Ihr im Mitgliederbereich.

Erste Strichprüfung 2020

Vor dem weißen Gürtel gibt es in unserem Dojo Prüfungen zum ersten, zweiten und dritten Strich. Diese finden mehrmals im Jahr dojointern statt.

In etwas kleinerer Runde haben sich heute 5 Nachwuchs-Karateka ihrer Strichprüfung gestellt.

Im Ergebnis gratulieren wir Pepe zu seinem ersten, Toni zum zweiten und

  • Tamara
  • Finn
  • Ron

zu ihrem dritten Strich.

Wir wünschen Euch weiterhin viel Spaß, Ehrgeiz und Erfolg auf Eurem Karateweg.

Bericht von Stefan Lebelt – Trainer im Dojo Tameshiwari

Mehr als ein Jahr TAMESHIWARI

Das Jahrzehnt ist zu Ende – Zeit, Resümee zu ziehen.

Vor über einem Jahr wurde das JKA-Karatedojo TAMESHIWARI in Bannewitz gegründet. 2019 war also unser erstes Jahr und da ist eine ganze Menge passiert – hier ein paar Highlights:

Neben den diversen Lehrgängen, die wir veranstaltet und besucht haben muss an dieser Stelle noch einmal das großartige Ergebniss unserer ersten Turnierteilnahme hervorgehoben werden.

Doch das tollste und beeindruckendste für mich war es, zu sehen wir sich aus „blutigen“ Anfängern nach und nach richtige Karateka entwickeln. Dafür gilt allen Schülern ein großes Kompliment für den Kampfgeist und das Durchhaltevermögen und den Hilfstrainern ein besonderes Dankeschön.

Großer Erfolg beim Turnier im Rahmen der Kinder- und Jugendsportspielen in Freital

Zum Schluss noch ein paar Zahlen

Außerdem haben wir inzwischen coole Dojokleidung 🙂
  • Neue Karateka 2019: 9
  • Karateka insgesamt: 38
  • Neue Karateka mit
    • erstem Strich: 4
    • zweitem Strich: 4
    • dritten Strich: 5
    • 9. Kyu: 5
    • 8. Kyu: 2
    • 4. Kyu: 1

Alle Berichte von 2019 sind übrigens auf unserer „Berichte & Photos„-Seite zu finden.

Und ganz zum Schluss noch ein paar Bilder vom Jahresabschlusstraining

Auf in ein erfolgreiches 2020

… wir starten ins neue Jahrzehnt mit unserem guten Freund Sensei Axel Dziersk aus Berlin.

Bericht von Stefan Lebelt – Trainer im Dojo Tameshiwari

Weihnachtslehrgang ’19

Das Jahr neigt sich `gen Ende und da musste natürlich, genau wie im letzten Jahr, ein Weihnachtslehrgang mit anschließender Feier sein.

In der Woche davor wurden alle potentiellen Kyu-Prüflinge nochmals gründlich unter die Lupe genommen und eine Strichprüfung durchgeführt. Doch mehr dazu gibt es im folgenden Weihnachtsmärchen von Mike.

Oss. /Stefan

Sensei Axel und die Suche nach dem noch so kleinen Fehler

Es war einmal ein regnerischer Tag im Dezember. Um genau zu sein, wir schreiben den 7. Dezember 2019. An diesem Tag machte sich Sensei Axel Dziersk auf den Weg in das schöne Bannewitz zum Weihnachtslehrgang mit der Zielstellung, den noch so kleinsten Fehler zu suchen und natürlich auch zu finden. Und … nur so viel sei vorweg gesagt … er sollte nicht nur einen finden.

Angekommen an diesem magischen Ort, traf er auf eine hoch motivierte und wissensdurstige Gruppe Tameshiwaris. Nach der Begrüßung und ersten Gesprächen ging es schon gleich mit einem gemeinsamen Training zur Sache.

Nach Erwärmung und Dehnung sollten alle Tameshiwaris die erste Grundstellung im Karate, den Zenkutsu-Dachi vorzeigen. Und wie sollte es auch anders sein … die ersten Fehler konnten durch Sensei Axels geschulten Blick bereits eingesammelt werden. Knie- und Fußstellung, Schwerpunkt und Hüfte waren seine ersten Fundstücke. Weiter ging es mit Kokutsu-Dachi und anderen Kihon- also Grundschultechniken. Und auch bei diesen Übungen konnten hier und da weitere Fehler erfolgreich entdeckt werden. Fausthaltung, Technikausführung und Stellungsfehler sind nur ein Auszug aus seiner Sammlung.

Durch seine Liebe zum Detail konnte er diese Fundstücke eindrucksvoll und demonstrativ an lebenden Tameshiwaris erklären und zeigen, wie es richtig gemacht wird.

Die folgende Trainingseinheit baute dann auf die zuvor gezeigten Korrekturen auf. Durch schwierige Kombinationen unterschiedlichster Kihon-Techniken versuchte Sensei Axel weitere Fehler für seine Sammlung zu erhaschen, was ihm natürlich auch gelang. Blick- und Richtungsfehler sind weitere Fundstücke dieser Einheit gewesen.

In der dritten und letzten Einheit sollte Sensei Axel dann auch bei den höheren Tameshiwaris fündig werden. Es wurde die praktische Anwendung der Techniken aus der Kata Enpi (Bunkai) paarweise miteinander geübt. Erneut konnte Sensei Axel sehr eindrucksvoll zeigen, welche Nervenpunkte und Körperstellen im Kampf wichtig sind und welche Bedeutung Körperspannung und Atmung hat. Dieser ausdrucksstarken Vorführung konnte auch ein altehrwürdiger GI nicht standhalten. Sensei Axel fand einen Fehler nach dem anderen und konnte schließlich jedem Tameshiwari eine Verbesserung aufzeigen. Diese wurden natürlich von allen dankend angenommen und verinnerlicht.

Prüfungen

Nach den drei gemeinsamen Trainingseinheiten durften sich einige der Tameshiwaris noch einer einzelnen Begutachtung ihrer Fähigkeiten in Form einer Kyu-Prüfung unterziehen.

1. Strich: Finn

3. Strich: Stella und Marko

9. Kyu (weißer Gürtel): Josefine, Min, Leo und Hannes

8. Kyu (gelber Gürtel): Amin und Jason

4. Kyu (violetter Gürtel): Oliver

Herzlichen Glückwunsch an alle Prüflinge des Dojos Tameshiwari zur bestandenen Gürtelprüfung

Zwischen den einzelnen Einheiten fand wie immer ein reger Erfahrungsaustausch über das Auffinden, das Erkennen und das Beseitigen von Fehlern statt. Für das leibliche Wohl aller Anwesenden stand ein extra engagierter künftiger (vielleicht) Sternekoch zur Verfügung.

Als krönenden Abschluss seiner Reise vermochte Sensei Axel der im Anschluss an die Trainingseinheiten stattfindenden Weihnachtsfeier beizuwohnen. Viele Helfer bereiteten delikate Speisen vor und erschufen durch weihnachtliche Dekoration eine besinnliche Stimmung.

Dieser Abend rundete einen gelungenen Tag und somit die Reise des Sensei Axel Dziersk und die Suche nach dem noch so kleinsten Fehler ab.

Ein großer Dank geht an alle Helfer und Mitwirkenden, die diesen Tag so erfolgreich gemacht haben!

Oss, Mike.

Bericht von Mike Jacob – Schüler im Dojo Tameshiwari

Bilder vom Lehrgang

Sensei Axel in Freital

Am Wochenende war Sensei Axel in Freital. Da durften wir natürlich nicht fehlen. Axel hat sich dieses Mal viel Zeit genommen und viele Techniken und Prinzipien sehr genau erklärt. Vieles davon haben die Schüler des Dojos Tameshiwari wohl nicht zum ersten Mal gehört, aber aus dem Mund des Meisters wirkt so etwas natürlich noch einmal ganz anders.

Am Abend gab es chinesisches Essen und der Abend wurde durch einen Japanvortrag abgerundet.

Axel geht es gesundheitlich zur Zeit nicht so richtig gut. Daher war bis heute auch nicht klar, ob unser Weihnachtslehrgang dieses Jahr wie geplant stattfinden kann. Aber die Umstellung auf mehrere kürzere Trainingseinheiten hat in Freital so gut funktioniert, dass wir den 07.12.2019 nun doch fixieren konnten.

Bericht von Stefan Lebelt – Trainer im Dojo Tameshiwari

Bilder vom Lehrgang

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin…

Stefan hat gesagt, das Axel gesagt hat, das Shihan Ochi zugesagt hat, nach Berlin zu kommen. Kurz gesagt: am 26.10.19. Und da mir gesagt wurde, dass Ochi Kult ist, müssen wir da hin. Deshalb habe ich auch zugesagt. Gesagt-getan.

Halb acht war Treffen bei Stefan. Oli, Amin und Marco mit Tochter Klara sind bei mir mitgefahren. Ute und Nicola bei Stefan. Er hat uns auf dem Autobahnzubringer überholt. Ist aber vermutlich falsch abgebogen und anders herum über den Äquator nach Berlin gefahren. Er kam nach uns an. Es waren relativ viele Autos unterwegs. Und das auf meiner Autobahn, bei den vielen Steuern, die ich zahlen muss. Also ich hatte trotz Tiefflug keinen Jetlag.

Nach dem allgemeinen Händeschütteln ging es für die Karateka bis 5. Kyu bei Shihan Ochi mit den allgemeinen Block und Gyaku Zuki, Kizami Zuki, Sanbon Zuki und Mae Geri vor und zurück und allerlei anderen Techniken zum Gohon-Kumite, Kihon-Ippon-Kumite und Freikampf weiter. Dann kamen noch die Katas bis Heian Godan in alle Himmelsrichtungen dran. Und dazwischen immer wieder Ochi mit: „mein Deutsch ist zwar Sch…, aber Gedan Barai müsstet ihr verstehen. Hihihi.“

Dann mussten wir für die Großen Platz machen. Beim Kumite der höher Graduierten fehlte dann einer. Ich sage Euch, man sollte niemals irgendwo zufällig vorbeikommen. Die Lücke durfte ich ausfüllen. Ich sah nur noch Schwarz…Gurte. Bis auf einen etwas übermotivierten waren alle Kämpfer sehr sanftmütig zu mir. Es wurde immer wieder durchgewechselt. Dann kam ich an einen, der Glaube ich Frosch,- oder Hüpfkarate praktiziert hat. Ich habe danach gegoogelt: gibt’s nicht. Merkwürdig!

Wie soll man mit jemanden ordentliches Kumite machen, der wie auf dem Trampolin kämpfen will. Das Ergebnis war, dass er in meinen Kizami Zuki gehüpft ist, und erstmal in die Knie ging.

Es ging mit den Katas für die ganz Erfahrenen weiter. Da war ich natürlich wieder raus.

Anschließend war Mittagspause. Der Einzige, der fast nicht zum Essen kam, war Ochi. Jeder wollte ein Foto mit ihm. Ich hab jetzt auch eins. Freu…

Die zweite Runde für die Jungens und Mädels bis 5. Kyu war ähnlich wie die Erste.

Sensei Axel und Shihan Ochi haben dann noch Prüfungen abgenommen. Die Prüflinge waren: Stefan.

Wir durften nur zuhören. Aber da Stefan einen ausgeben will, hat er auch die Prüfung zum 2. Dan bestanden. Glückwunsch.

Jetzt noch schnell den Hunger stillen. Ab zum Griechen. Viel Essen für noch viel mehr Geld.

Plattsatt ging es zur Heimfahrt. Kurz vor Lübbenau gab es noch ein Erinnerungsfoto von der schönen Heimreise. Dann noch mal schnell die Abfahrt verpasst. Nächste Ausfahrt umkehren. Somit war jede Abfahrt mit einer neuen Idee verbunden, wo wir heute noch überall hinfahren könnten. Was für merkwürdige Beifahrer…

Ein toller Tag ging damit zu Ende und wir freuen uns bereits auf den nächsten Lehrgang. Jetzt heißt es aber erst einmal wieder fleißig trainieren und das gelernte umsetzen.

Bericht von Andreas Reppe – Erster Schüler im Dojo Tameshiwari

Bilder vom Lehrgang