Aktuelles

Dōjō-Info #7 – 2022 – Sonderinfo

Liebe Karateka, liebe Eltern,

nach zwei Jahren Coronapause fand gestern endlich wieder eine Mitgliederversammlung des SV-Bannewitz an. Und das war auch dringend notwendig, da verschiedene Themen in den letzten beiden Jahren nicht entschieden und nicht umgesetzt werden konnten.

Von der Abteilung Karate waren insgesamt 5 Personen anwesend. Alle anderen müssen die Entscheidungen nun leider schlicht hinnehmen.

Wir nutzen diese außerplanmäßige Dojo-Info zudem, um nochmals auf unser Turnier am 08.10.2022 hinzuweisen.

Oss – Nicola & Stefan

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Detlef Krüger in Freital

Am 17.09.2022 war es nach langer Pause endlich wieder Zeit für einen Lehrgang mit Sensei Detlef Krüger beim SKV Freital. Durch die kurze Anfahrt sind die Lehrgänge in Freital immer besonders attraktiv und das Training bei Sensei Detlef Krüger ist insbesondere für kumitebegeisterte Karateka immer eine Reise wert.

Am 17.09.2022 war es nach langer Pause endlich wieder Zeit für einen Lehrgang mit Sensei Detlef Krüger beim SKV Freital. Durch die kurze Anfahrt sind die Lehrgänge in Freital immer besonders attraktiv und das Training bei Sensei Detlef Krüger ist insbesondere für kumitebegeisterte Karateka immer eine Reise wert.

Um 10 Uhr startete die Unterstufe mit dem Training. Der Schwerpunkt hier lag insbesondere auf dem Körpergefühl bei schnellen Positionswechseln und der Stabilität bei einem kleinen Stand. Etwas ungewohnt, wenn man unser sonstiges Training bedenkt aber die Schüler hatten sichtlich Spaß an der Herausforderung.

Um 11 Uhr ging es dann mit dem Training der Mittel- und Oberstufe weiter. Hier lag der Schwerpunkt auf dem langen Suri-Ashi und den schnellen Fußwechseln. Wie schon beim Training der Unterstufe wurde auch hier viel mit der Pratze am Partner geübt um ein möglichst realistisches Gefühl für die Distanz und die Technik zu entwickeln. Insbesondere der Oikomi sowie schnelle Richtungswechsel haben hierbei die Köpfe der Trainierenden rauchen lassen.

Nach einer gemütlichen Pause ging es dann um 14 Uhr in die letzte Einheit für alle Trainierenden. In Anlehnung an die vorausgegangenen Einheiten kam nun der kurze Suri-Ashi an die Reihe und wurde in jede erdenkliche Richtung geübt. Die Aufgabe sich nicht auszurichten um keine unnötige Zeit zu verlieren stellte hierbei eine ganz eigene Herausforderung dar. Die schön aufeinander aufgebauten Übungen setzten sich zum Ende des Trainings im „Corona-Kreisel“ zusammen und bildeten einen gelungenen Abschluss eines anstrengenden Trainingstages.

Wer wollte ließ den Tag dann in gemütlicher Runde beim Abendessen mit Sensei Detlef Krüger nochmal Revue passieren und schließlich ganz entspannt ausklingen.

Bericht von Nicola Raspe – Trainerin im Dojo Tameshiwari

Dōjō-Info #5 – 2022

Liebe Karateka, liebe Eltern,

es ist Ferienzeit und der Sommer zeigt sich von seiner schönsten Seite – perfekt, um zum Training zu kommen 😉.

Heute geht es in erster Linie um das Training in den Ferien und die großartigen Berichte zu unseren Dojo-Aktivitäten in den letzten Wochen.

Oss – Nicola & Stefan

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Langes Karatewochenende

Am 25.06.2022 besuchte uns wieder einmal Sensei Axel. Und am nächsten Tag fand das Vereinsfest des SV-Bannewitz statt.

Am 25.06.2022 besuchte uns zur Freude aller nun wieder einmal der Karatemeister Sensei Axel Dziersk aus Berlin in unserem Dojo Tameshiwari.

Voller Motivation starteten wir wie jedes Mal 10:00 Uhr. Nachdem wir uns begrüßten, fing Stefan direkt mit der Erwärmung an. Als diese nach ca. 10min. fertig war, begann Axel auch gleich mit dem Training.

Wir wiederholten als erstes die Grundtechniken und Hüftdrehung. Als es dazu ein paar Anwendungsaufgaben gab, kam auch gleich schon die erste Partnerübung. Nach vielen Erklärungen und Berichtigungen ging es nun in die Mittagspause.

Mit knurrenden Bäuchen eilten viele direkt zum Essen. Wie jedes Mal hatten wir eine große Auswahl an Essen. Von belegten Brötchen über Kuchen, Obst und vielen weiteren leckeren Dingen gab es auch Kaffee, Tee und verschiedenste Getränke. Somit war für alle etwas dabei. Nachdem sich jeder satt gegessen hatte, ging es nach ca. 45min. Pause weiter.

In der zweiten Einheit gab es viele Partnerübungen. Wie auch in der ersten Einheit hörten wir alle gespannt und neugierig zu. In dieser Stunde haben wir aus einigen Katas Techniken mit dem Partner gemacht, oder auch mal zu dritt. Am Ende der zweiten Stunde wurden die Katas noch einmal gelaufen.

Nach dem doch anstrengenden Training gab es auch noch Prüfungen für manche Lehrlinge.

Wie immer hatten alle sehr viel Spaß, und wir freuen uns schon sehr auf das nächste Mal.

Bericht von Josefine Neumann – Schülerin im Dojo Tameshiwari

Strich- und Kyu-Prüfungen

Bereits am Donnerstag vor dem Lehrgang fanden im Rahmen des normalen Training unsere Dojo-internen Strichprüfungen statt, direkt gefolgt von den Vorprüfungen für den Lehrgang.

Wir gratulieren ganz herzlich

  • Tobias Sommer zum 1. und 2. Strich
  • Carlos Urbanski zum 1. und 2. Strich
  • Maximilien Eckhardt zum 2. Strich
  • Theodor Thomann zum 2. Strich
  • Pepe Krause zum 3. Strich
  • Zoé Mirau zum 3. Strich

und im Weiteren

  • Tamara Knoch zum 8 Kyu
  • Marko Paul zum 8. Kyu
  • Ron Eckhardt zum 7. Kyu
  • Isabell Haase zum 7. Kyu
  • Hannes Pfeifer zum 7. Kyu
  • Min Yan-Pfeifer zum 7. Kyu
  • Odin Jay Pfeifer zum 7. Kyu

Vereinsfest des SV-Bannewitz

Wie schon im letzten Jahr haben wir als Abteilung Karate des SV-Bannewitz auch dieses Mal wieder aktiv am Tag der offenen Tür bzw. dem Vereinsfest teilgenommen. Prominent hatten wir unseren Stand dabei im direkten Sichtfeld der Besucher zwischen Hüpfburg und Großfeldschach plaziert. Vielen Dank an der Stelle an unsere Mitglieder, die tatkräftig mit bei der Sache waren.

Neben vielen Gesprächen mit Eltern und Karateinteressierten hatten wir auch dieses Mal wieder eine gut halbstündige Karatevorführung organisiert, bei der wir – passend zu den am Vortag stattgefundenen Kyu-Prüfungen – den Zuschauern demonstrieren konnten, welches Können unsere Karateka bereits im Rahmen einer Gürtelprüfung bewiesen haben.

Und auch dieses Jahr gab es wieder eine sehr nett vorbereitete Anerkennung für die Ehrenämtler. Auch wenn es aus meiner ganz persönlichen Sicht nicht notwendig gewesen wäre, muss ich doch sagen, dass ich das sehr schön finde und wir uns sehr gefreut haben.

ergänzender Bericht von Stefan Lebelt – Trainer im Dojo Tameshiwari

Bilder vom Lehrgang

Bilder vom Dojo beim Vereinsfest

Bilder vom Vereinsfest

Medaillenregen für unsere Karateka

Am 11.06.2022 machten wir uns auf den Weg nach Freital, um der Einladung des Shotokan-Karatevereins Freital e. V. zu den diesjährigen Kinder- und Jugendsportspielen zu folgen.

Samstag, den 11.06.2022 machten sich 13 unserer Dojo-Schüler auf den Weg nach Freital, um der Einladung des Shotokan-Karatevereins Freital e. V. zu den diesjährigen Kinder- und Jugendsportspielen zu folgen. Insgesamt neun Vereine aus Ostdeutschland und Polen kämpften in den Disziplinen Kata, Kumite und Kihon um die begehrten Medaillen. Dabei waren die insgesamt 91 Teilnehmer in einzelne Gruppen aufgeteilt, die sich nach Alter und Gürtel-Graduierung richteten.

Los ging es um neun Uhr auf zwei Kampffeldern unter den Augen der wachsamen Schiedsrichter, die die Darbietungen der Karatekas bewerteten. Es traten dabei immer zwei Teilnehmer im direkten Vergleich gegeneinander an. Der Karateka mit der besseren Präsentation trug den Sieg davon und rückte in die nächste Ausscheidungsrunde vor.

Die Ausbeute unserer Vereinskameraden kann sich wirklich sehen lassen: Nicht weniger als sieben Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen sicherten in der Punktetabelle den respektablen zweiten Platz hinter den Sportsfreunden aus Żary in Polen.

Die freundschaftliche Atmosphäre, die hohe Teilnehmerzahl und die schönen gezeigten Darbietungen machten den Tag zu einem Erlebnis für die Sportler und die zahlreichen Zuschauer. Zu einem gelungenen Ereignis trugen auch die hervorragende Organisation, die leckere Verpflegung und das sonnige Wetter bei. Wir bedanken uns bei unseren Freunden aus Freital für die Einladung und freuen uns schon auf Kinder- und Jugendsportspiele 2023!

Bericht von Tobias Sommer und Zoé Mirau – Schüler im Dojo Tameshiwari

Ergebnis

Isabell HaaseKata🏆 1. Platz
Odin PfeiferKata🥈 2. Platz
Zoé MirauKata🏆 1. Platz
Jason Di PfeiferKata🥈 2. Platz
Ron EckhardtKata🏆 1. Platz
Marko PaulKata🥈 2. Platz
Amin YounesKata🥉 3. Platz
Odin Jay PfeiferKumite🏆 1. Platz
Isabell HaaseKumite🥉 3. Platz
Zoé MirauKumite🏆 1. Platz
Jason Di PfeiferKumite🥈 2. Platz
Marko PaulKumite🏆 1. Platz
Ron EckhardtKumite🥈 2. Platz
Tobias SommerKumite🥉 3. Platz
Amin YounesKumite🏆 1. Platz

Vorbereitung

Kampf

Sieg!

Ankündigung Sommerlehrgang ’22

In diesem Jahr brechen wir mit der Tradition und veranstalten keinen Herbst-, sondern einen Sommerlehrgang.

Am 25.06.2022 besucht uns Sensei Axel Dziersk aus Berlin und wird uns wieder eine Menge aus seinem Repertoire zeigen und beibringen.

Veranstaltung bei Facebook

Ausschreibung

Am darauffolgenden Tag findet am selben Ort das Vereinsfest des SV-Bannewitz statt, bei dem wir als Dojo Tameshiwari uns mit einem Stand und einer kleinen Vorführung präsentieren werden.

Trainingslager „Kata Spezial“ in Magdeburg

Vom 26.05. (Do) – 29.05.2022 (So) fand das Kata-Spezial, nach 2-jähriger Coronapause und das 1. Mal im Osten Deutschlands, statt.

Vom 26.05. (Do) – 29.05.2022 (So) fand das Kata-Spezial, nach 2-jähriger Coronapause und das 1. Mal im Osten Deutschlands, statt. Ich selbst war zwar in den 90er Jahren bei fast jedem Gasshuku (auch sehr zu empfehlen), aber noch nie bei einem Kata-Spezial. Da Stefan sehr dafür warb dachte ich mir, dass ich meinen Urlaub, wenn schon nicht in Japan (coronabedingt immer noch für Ausländer gesperrt), so doch bei einem Trainingslager mit einer japanischen Sportart verbringen könnte…

Da zu einem solchen Trainingslager unbedingt das Zelten dazugehört, war ich auch mit der angesagten Unterkunft zufrieden, musste mich jedoch schnellstens um ein Zelt kümmern, da meines seit 20 Jahren nicht mehr benutzt worden war… Alles klappte. Und auch Stefan und Nicola holten mich, wie vereinbart, Punkt 12.00 h am 25.05.2022 (Mi) zu Hause ab. Ich fand gerade noch so Platz zwischen Campingstühlen, Matratzen (!), Trainingstaschen, Zelt und meinem bescheidenen Gepäck…

Die Anreise am Vortag des Beginns des Trainingslagers stellte sich als sehr vorteilhaft heraus. Zeltplatzanmeldung (Die „Sicherheitskaution für Jugendliche“ von 20,- € für Amin mussten wir dann doch nicht bezahlen, weil er schon 18 Jahre ist…), Zelte aufbauen, Trainingslageranmeldung und -bezahlung, Hallen und Mensa-Treffpunkt besichtigen, Bekannte begrüßen und Lebensmitteleinkauf konnten wir alles entspannt erledigen. Der Campingplatz ist ein Camping- und Naturparadies. Zwischen zwei Seen gelegen (Barleber See I und Barleber See II), schliefen wir mit dem Gesang der Nachtigall ein und wachten (um 4.00 h) mit dem Rufen des Kuckucks wieder auf. Ich denke, durch den Ruf des Kuckucks werden wir auch bald steinreich sein (oder reich an Karate-Erfahrung??). Zu den Hallen mussten wir allerdings 10 Minuten mit dem Auto fahren.

Am Ende bestand unsere Bannewitzer Truppe aus Stefan, Nicola, Ron, Amin, mir und dem Berliner Gast Walther (Axel-Truppe). Wir campierten alle mit unseren Zelten, außer Ron. Aber ich denke, dass sich Ron das beim nächsten Mal überlegen wird, da es am meisten Spaß macht, wenn alle zusammen zelten! Amin hat sich als Camping- und Kata-Spezial-Neuling so einige „Korken“ geleistet, so dass er sich mit Ron einem Initiationsritual unterziehen musste. Bei Fragen dazu, bitte an Nicola wenden, die das als Filmchen gespeichert hat… Als Kata-Spezial-Neuling hatte auch ich eine kleine „Prüfung“ zu absolvieren, die hoffentlich NIEMAND gefilmt hat… Dies alles fand am Freitag bei unserem Zeltplatzgrillen statt. Wir hatten einige Karateka befreundeter Dojos zu Gast (Annaberg, Stenzel-Do Dresden, Freital, Brandenburg), so dass es viel zu erzählen und zu lachen gab.

Training fand zweimal pro Tag statt (vormittags und nachmittags). Da wir alle unterschiedliche Gürtelgrade haben, streuten sich auch die Trainingseinheiten entsprechend. So verbrachten wir den ganzen Tag bis zum späten Nachmittag bei den Hallen und der Mensa (Günstiger ist es, wenn der Zeltplatz fußläufig zu erreichen ist.). Aber auch die freie Zeit konnte man prima nutzen: Trainingseinheit „sacken lassen“, ausruhen, Notizen zu den Trainingseinheiten machen (Fehler, neue Tipps, neue/andere Lehrmethode, neue/andere Übungen, Trainerbesonderheiten, …), üben, sonnen, unterhalten, essen/trinken, andere Trainingseinheiten zum Angucken besuchen (besonders, um die Fehler der anderen Vereinsmitglieder zu fotografieren…), lesen, … Die Gruppen für die jeweiligen Trainingseinheiten waren wir folgt eingeteilt: 9.-7. Kyu, 6.-4. Kyu, 3.-1. Kyu, 1. Dan, 2.-3. Dan, ab 4. Dan. Das Kata-Spezial ist also FÜR ALLE gedacht und geeignet. Ich würde mich freuen, wenn sich beim nächsten Kata-Spezial mehr Karateka von uns finden würden. Außerdem macht es dann noch mehr Spaß!

Folgende Trainer waren beim Kata-Spezial:

Hideo Ochi (DJKB-Chiefinstructor), Thomas Schulze (DJKB-Nationalcoach), Tatsuya Naka (Instructor JKA HQ Tokyo), Toribio Osterkamp (DJKB-Instructor), Jean-Pierre Fischer (Instructor Frankreich), Julian Chees (DJKB-Instructor).
Ochi ist gesundheitlich leider angeschlagen. Aus diesem Grunde hat er die Einheiten mit Trainer Schulze gegeben. Da Schulze Kumite-Mann ist, war hier eher der kämpferische Aspekt der Kata zu spüren. Naka hat das Augenmerk besonders auf den Sitz des Körperschwerpunktes bei den verschiedenen Techniken in der Kata gelegt. Trainer Osterkamp hat die Einhaltung der Etikette eingefordert, die Sauberkeit und Genauigkeit der Techniken in der Kata besonders trainiert. Trainer Fischer hat sein Training zum Erlernen einer Kata besonders interessant aufgebaut (erst nur die Handtechniken, dann Handtechniken UND Fußtechniken zusammen). Trainer Chees konnte in seinem Training gut motivieren.

Für mich fand sich im Kata-Spezial alles wieder, worauf im Shotokan-Karate-Stil als auch in unserem Dojo Wert gelegt wird: tiefer Stand, saubere/genaue Techniken, Timing in der Kata, Kampfgeist in der Kata, Etikette u.v.m. Und das deckt sich für mich genau mit dem Anspruch von meinem Berliner Trainer Axel (Dziersk), an dem sich unser Dojo orientiert. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Do (Weg), wenn von diesen Werten nichts verwaschen oder vernachlässigt wird.

Am Sonnabend, zur Kata-Spezial-Party, hatten sich überraschenderweise Axel und sein Schüler André zu einem Besuch angesagt. Nach der langen Coronapause wollte Axel Ochi und die anderen Trainer zur Party am Abend wiedersehen. Wir trafen ihn am späten Nachmittag an den Hallen. Zusammen sind wir zum Zeltplatz gefahren. Dort hatten wir ein gemütliches Abendbrot in der „Strandperle“ (Gaststätte auf dem Zeltplatzgelände). Zu uns gestoßen, weil auch auf dem Zeltplatz wohnend, waren die Brandenburger, die auch häufiger bei Axel in Berlin trainieren. So war es eine schöne Runde, bei der die vielen neuen Eindrücke, aufgetauchte Fragen u.v.m. besprochen und viel gelacht wurde. Gegen 20.00 h sind wir zur Feier in die Mensa gefahren.

Die Organisatoren der beiden Magdeburger Vereine eröffneten die Party und gaben u.a. bekannt, dass über 1000 Karateka aus mehreren Ländern zum Kata-Spezial gekommen waren – das ist schon ein tolles Gemeinschaftsgefühl! Danach gab es eine Ansprache von Klaus Schäfer vom Gasshuku e.V. (Verein, der das Gasshuku und das Kata-Spezial fördert und mitorganisiert). Leider konnte er es sich nicht verkneifen zu sagen, dass „wir (Anm.: aus dem Westen) Euch (Anm.: im Osten) zeigen, wie es (Anm.: mit dem Kata-Spezial) funktioniert“. Später hat er sich aufgrund des Einspruches der beiden Gastgebervereine aus Magdeburg und der Beschwerden von anderen Karateka dafür vor allen entschuldigt. Für mich hat das einen ganz schlechten Beigeschmack – so 33 Jahre nach der Wende. Herr Schäfer entstammt der älteren Generation; zum Glück konnten die (meisten) jungen Leute gar nichts damit anfangen. Aber eine Beleidigung ist es schon, gerade auch für die Magdeburger, die das Kata-Spezial mit viel Aufwand und Herzblut organisiert haben… Nachfolgend wurde allen Trainern gedankt und sie erhielten Geschenke. Dann konnte die Party losgehen. Viele haben sich mit anderen Karateka unterhalten, es wurde aber auch getanzt. Axel fuhr mit André am späten Abend zurück nach Berlin.

Aufgrund der gestreuten Trainingseinheiten fanden wir leider keine Zeit, um uns in Magdeburg mal umzusehen. Das Sightseeing ist eigentlich sonst fester Bestandteil eines solchen Trainingslagers. Auch bringt ja ein Fluss, hier die altbekannte Elbe, immer eine schöne Atmosphäre in eine Stadt. Naja, dann beim nächsten Mal…

Man will es ja schließlich bequem haben 😉

Am Sonntag, dem letzten Tag, hatten wir nur einmal Training. Danach ging es auf den Zeltplatz, um die Zelte abzubauen und um zu packen. Just auf der Fahrt zum Zeltplatz fing es ausgerechnet an zu regnen, und wir mussten unsere Zelte im Nassen einpacken. Nachdem Stefan Walther zum Bahnhof gebracht hatte, fuhren auch wir wieder Richtung Heimat. … Ich fand gerade noch so Platz zwischen Campingstühlen, Matratzen (!), Trainingstaschen, Zelt und meinem bescheidenen Gepäck…

Bei Fragen verweise ich auf die zahlreichen Fotos auf unserer Tameshiwari-Homepage und auf die Erzählungen aller Beteiligten. Ich fände einen Vereinsnachmittag mal schön, wo man zu den Fotos (auf dem Monitor oder an der Wand) die (meist) humorvollen Geschichten hören kann, die auch anderen Vereinsmitgliedern Lust auf das nächste Gasshuku oder Kata-Spezial machen. Da die Finanzierung vom SV Bannewitz ziemlich großzügig unterstützt wird, muss man sich darüber auch nicht so große Gedanken machen. Im Zweifel sprecht einfach mal Stefan an.

Bericht von Ute Benkert – Trainerin und Schülerin im Dojo Tameshiwari

Bilder, Bilder, Bilder …

Spaß beim Training

Training nach dem Training

Spaß während der Pausen