140 Jahre Sport in Bannewitz

Seit 1886 besteht nun der SV Bannewitz und mittlerweile ist auch die Abteilung Karate deutlich gewachsen und strahlt in allen Gürtelfarben.

Seit 1886 besteht nun der SV Bannewitz und mittlerweile ist auch die Abteilung Karate deutlich gewachsen und strahlt in allen Gürtelfarben.

Die Gemeinschaft in unserem Verein, die nun seit 140 Jahren den Teamgeist und und unsere Vielfalt ausstrahlt präsentierte sich mehr denn je, als am Freitag, dem 12.06. ab 18 Uhr die Dreifeldhalle voll von Vertretern der jeweiligen Abteilungen war. Unter Anwesenheit des Vereinsvorsitzenden Mario Bräuer, des Bürgermeisters Heiko Wersig und weiteren Sportliebhabern fanden unter einem feierlichen Einmarsch und der Präsentation aller Abteilungen einige Ehrungen statt. Im Anschluss an die Veranstaltung gab es noch ein Tischtennis Turnier, sowie offenes Volleyball- und Basketball Training.

Am darauffolgenden Tag ging es auch gleich recht früh los mit den Bannewitzer Dorfspielen an der Sporthalle des unseres Vereins. Neben einem sehr lustigen Spiel auf der Kegelbahn (ein besseres Unentschieden kann man sich gar nicht wünschen😂😁) waren wir an dem Tag auch anwesend und konnten die Zeit mit genießen.

16 Uhr ging es dann los mit dem Highlight-Fußballspiel zwischen den Altstars unseres Vereins und Atze&Friends. Wir durften uns dann auch auf unsere kleine Halbzeitvorstellung vorbereiten. Da ging es mit unserer drei Teamkata-Gruppen, sowie Kumite in allen Formen richtig zur Sache.
Nach dem leider für unseren Verein verlorenem Spiel folgte gegen 19 Uhr die Blau-Weiß Partynacht. Das war auf jeden Fall ein sehr schöner Abend.

Und nichts mit Ausschlafen, denn am Sonntag ging es für uns dann gleich wieder zur Dreifeldhalle. Da fand neben Kinderschach und Tischtennis Schnupperkurs auch Schnuppertraining für unsere Abteilung Karate statt. Natürlich hieß es für uns dann Fotos machen und sich am Buffet bedienen.

Für mich war es ein wirklich schönes Wochenende um mal Zeit mit Freunden aus dem Verein zu verbringen und auch andere Abteilungen näher kennenzulernen.

Und deswegen: Herzlichen Glückwunsch an den Verein zu den 140 Jahren und ein großes Dankeschön an alle Trainer, Helfer und Verwalter, die den Verein am Leben halten und immer wieder neu gestalten.

Bericht von Rafael Schlecht – Schüler im Dojo Tameshiwari

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Kata Spezial 2026

Über Himmerlfahrt – vom 14. bis 17.05.2026 waren wir mit einigen unserer Schüler in Bad König beim diesjährigen Kata Spezial.

Auch 2026 Jahr waren wir wieder beim Kata Spezial – dieses Mal in Bad König.

Das Wetter hat es nicht ganz so gut gemeint, dafür war die Organisation und vor allem natürlich das Training großartig.

Lasst Euch von den Bildern inspirieren und seid beim nächsten Mal (wieder) mit dabei.

Auf shotokan-karate.de gibt es einen etwas ausführlicheren Bericht von Stefan: https://shotokan-karate.de/2026/05/17/thema-kata-spezial-2026/

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Frühjahrslehrgang 2026 mit Sensei Axel

Am 18. April 2026, bei wunderschönem, sonnigen Wetter, begann der diesjährige Frühjahrslehrgang mit Sensei Axel.

10 Uhr ging es los mit dem zweistündigen Techniktraining für alle Gruppen.
Schwerpunkte hierbei war vor allem die Kenntnis von Techniken, sowie Kombinationen und ich bin ehrlich, viele Namen waren mir noch unbekannt. Aber genau dafür lohnt es sich ja auch immer aufs neue die Lehrgänge zu besuchen.

Des Weiteren gab es für uns kräftiges Theoriewissen über alle 18 Stellungen im Karate. Viel Spaß schonmal beim zählen. Highlight war an diesem Tag auf jeden Fall unser kleiner Karate Nachwuchs im Publikum.

Ab 12 Uhr durften sich dann alle bei dem reichhaltigen Buffet bedienen und die Pause, sowie die schöne Sonne draußen genießen.

Für einige verging wohl die Stunde recht schnell, denn als nächstes folgte schon das Training für Unter-und Mittelstufe. Dabei kam größtenteils wieder etwas Kihon und Kata, sowie zum Ende Partnerübungen zur Selbstverteidigung dran.
Wann sonst hat man mal die Gelegenheit seine Mitmenschen durch die Gegend zu schubsen? 😂

Im Anschluss durfte ich mich mit ein paar anderen Karateka aus unserem Dōjō vor Beginn der Prüfung noch etwas entspannen. Denn mit etwas Verzögerung startete gegen 15 Uhr auch das Training für die Oberstufe mit der Kata Hangetsu.

So langsam leerte sich dann auch unser Dōjō und die Spannung stieg … Nun hieß es Spiegel wegräumen, Tisch umstellen und bereit machen für die Prüfung. Diese war zum Ende natürlich auch ein voller Erfolg. Mit nun drei neuen Gelbgurten und zwei neuen Grüngurten bei uns gratuliere ich allen zu ihrer bestandenen Prüfung!

Während einige danach noch in der Gaststätte essen gingen, ging es für mich nach diesem langen Tag auch endlich nach Hause.

Ich persönlich finde die Lehrgänge sind immer eine wunderbare Chance, tiefere Einblicke in einige Bereiche zu bekommen und eine tolle Zeit mit seinen Freunden zu haben. Und auch wenn es ab und an etwas anstrengend sein kann empfehle ich wirklich jedem zu kommen😊

Danke an Sensei Axel Dziersk für den Lehrgang und an alle Leser hier!

Bericht von Rafael Schlecht – Schüler im Dojo Tameshiwari

Prüfungen

Vor den Kyu-Prüfungen fanden wie immer am Donnerstag vor dem Lehrgang auch unsere internen Strichprüfungen statt. Herzlichen Glückwunsch an alle, die bestanden haben!

  • Dorothea Müller (1. Strich)
  • Hanna Kokorsky (1. Strich)
  • Xenia Roscher (3. Strich)
  • Elisa-Marie Schlecht (9. und 8. Kyu)
  • Fiona Schwaar (8. Kyu)
  • Jonas Dittrich (8. Kyu)
  • Oskar Lampel (6. Kyu)
  • Rafael Schlecht (6. Kyu)

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Oberpfalzmeisterschaft in Oberviechtach 

Am 11.04.2026 hat Oskar unser Dojo bei er Oberpfalzmeisterschaft in Oberviechtach mehr als würdig vertreten.

Am Samstag, den 11.04.26 war ich in Oberviechtach zur Oberpfalzmeisterschaft. Oberviechtach ist ein kleine verschlafene Stadt in Bayern und hat nur ca. 5000 Einwohner.

Auf dem Parkplatz angekommen, waren ich und meine Eltern baff, der große Parkplatz war komplett voller Autos und einem Bus! Wir sahen Autokennzeichen aus Nürnberg, München, Deggendorf, Kulmbach, Schwandorf und natürlich Oberviechtach. Zum Glück fanden wir noch freien Platz.

Am Eingang erkannten sie mich an der Dojo-Kleidung und begrüßten mich mit „Servus Oskar“.  Ich war der einzige Karateka von unserem Dojo. Sie kannten deshalb schon meinen Namen, sagten sie meiner Mum auf Nachfrage 😃. Sie erklärten uns, wo ich mich umkleiden kann und meine Mum bekam einen Betreuer Ausweis. Nur Betreuer durften in die Turnhalle, Besucher saßen auf der Tribüne.

Mit Selbstvertrauen trat ich in die Halle und habe zu meiner Überraschung die Freitaler gesehen. Nach kurzer Begrüßung, schauten wir wo meine Kampffläche und wer in meiner Gruppe war. Ich bewunderte die vielen Pokale und sagte mir: „so einen möchte ich haben!“ Cool fand ich, dass es diesmal eine Einlauf- Show aller Karatekas gab. Nach dem Einlauf gab es eine Ansprache vom Vorstand des Karate Vereins aus Oberviechtach, auch eine Ärztin stellte sich vor. Beide wünschten uns allen eine schöne erfolgreiche Meisterschaft.

Dann ging es auch schon mit den Anfängern los, diese Zeit nutzte ich um mich zu erwärmen und dann wurde auch schon meine Gruppe aufgerufen. Jetzt wurde meine Aufregung ganz groß. Als erstes musste ich in Kata ran. Ich lief diese Kata konzentriert und ohne Fehler. Die 5 Kampfrichter brauchten meiner Meinung nach, ewig um ihre Punktwertung abzugeben. Ich bekam Punkte von 6,9 bis 7,2. Die anderen Jungen kamen nicht an mein Ergebnis heran, also sollte es in Kata der erste Platz sein 😃.

Nach der Mittagspause war nun Kumite dran. Kumite mag ich sehr und gewinne fast immer einen Platz. In Oberviechtach kämpften wir jeder gegen jeden, weil es nicht soviel teilnehmende Karatekas gab. Ich war verunsichert, machte ein paar kleinere Fehler aber gewann auch hier. Es sollte eine Weile dauern, bis ich wusste, welcher Platz es war. 

Ich hatte nun viel Zeit und konnte den Freitalern bei ihrer Teamkata zu sehen. Isabell ist ja leider krank geworden. Hanna und Clara fanden ein Mädchen aus dem Oberviechtacher Dojo und sie liefen die Teamkata. Leider reichte es nicht für einen vorderen Platz. Dann schauten wir uns die Freikämpfe an. Es ging sehr „brutal“ zu und ich verabschiedete mich von meinen Gedanken, da mal mit zumachen. 

Die Siegerehrung dauerte gefühlt ewig. Als ich meinen Namen hörte, freute ich mich sehr. Ich hatte es tatsächlich geschafft. Ich fahre mit einem Pokal nach Hause, wie ich es mir vorgestellt hatte. Als ich dann das zweite Mal auf das Podest stieg und nochmals Oberpfalzmeister wurde, brüllten mehrere Leute meinen Namen und klatschten wild. Meine Mum erklärte mir hinterher, sie hat mit denen geredet und erzählt ich bin der Einzige aus unserem Dojo. Ich tat denen etwas leid, deshalb machten sie soviel Stimmung. Das fand ich total toll von denen! 

Für mich steht schon fest, nächstes Jahr verteidige ich meine 2 Titel in der Oberpfalz und ich möchte im Juni an der Ostdeutschen Meisterschaft in Schwerin teilnehmen. 

Oss, 
Euer Oskar

Bericht von Oskar Lampel – Schüler im Dojo Tameshiwari

André Bertel in Freital

Es ist Samstagmorgen des 14.03.2026 und eigentlich sollte ich Bio lernen, stattdessen bin ich in der Sporthalle am Weißeritzgymnasium und drücke Freunden und Fremden T-Shirts mit der Aufschrift „No Danger“ in die Hand.

Warum? Andre Bertel ist in Freital.

Er trainiert seit über 40 Jahren, ist siebter Dan im Shotokan Karate, aufgewachsen in Neuseeland und hat nun ein Dojo in Oita City in Japan.

Dieses Wochenende ist er zum vierten mal in Freital, ich habe heute das erste mal die Möglichkeit teilzunehmen und bin total begeistert.

Es ist von Anfang an Teamwork angesagt – erst die Halle vorbereiten und den Pausenraum mit Matten auslegen und später die Umschläge mit allen Informationen und die T-Shirts ausgeben.

Aber genug zur Vorbereitung. Jetzt geht’s los! Man spürt die Vorfreude in der Halle deutlich, es wird sich angeregt unterhalten und angetreten.

Die erste Einheit von 10 bis 12 Uhr ist anstrengend und es soll noch härter werden. Nicht nur körperlich geht man in Andrés Training an die eigenen Grenzen sondern auch geistig. „Maizuru-Dai“ schallt am Wochenende nicht selten durch die Halle und stiftet durchaus Verwirrung.

Wie sich erfahrene Karateka sicher schon denken, ist dies eine Kata – eine besonders schwierige Kata, mit der André die meisten von uns vor eine ganz schöne Herausforderung stellt. Aber was wäre Karate ohne regelmäßige Herausforderungen (und gelegentliche Crash-Outs 🥲).

Die erste Einheit ist vorbei und es geht in eine zweistündige Mittagspause in der es belegte Brötchen und köstlichen (!) Kuchen gibt.

Die zweite Einheit ähnelt der Ersten mit einem dem Kihon gewidmetem Start und der Fortsetzung der Maizuru Dai. Wieder sieht man viele verwirrte Gesichter, aber auch immer mehr „Aha-Momente“, die Kata kommt langsam in den Köpfen an.

Andre betont immer wieder, es sei nicht essenziell die Kata möglichst schnell auswendig zu lernen, umso mehr ginge es darum, die Prinzipien der Kata mit ins Training zu nehmen. Beispielsweise den Fudo-Dachi bei dem Andre immer mit dem Oberschenkel parallel zum Boden steht. (Ich hoffe, dass ich nicht die Einzige bin, die das nicht die zwei Stunden geschafft hat.)

Mit einem kleinen Zeitsprung ist es nun 19.00 Uhr und wir befinden uns in den Ballsälen Coßmannsdorf in Freital. Marco, Stephan und Andy vom SKV Freital halten eine Rede zu Ehren Andres und des vierten internationalen Budo-Karate-Seminars mit ihm hier in Freital. 

Den Abend lassen wir daraufhin ganz entspannt mit vielen Bildern der vorherigen Lehrgänge und sehr gutem Essen ausklingen.

Doch an diesem Punkt ist das Wochenende noch nicht vorbei, denn sonntags stehen die meisten wieder um zehn auf der Matte und sind bereit für neue Herausforderungen. 

Das Training ist ähnlich wie das am Vortag; etwas Kihon, Kata und viel Anwendung. Das klingt als würde ich mich langweilen, aber ganz im Gegenteil habe ich, wie viele andere, Spaß daran komplett neue Dinge zu lernen und das faszinierende Training zu genießen.

Letztlich kann man übers Training nur Gutes sagen. Es waren zwei sehr beeindruckende und aufschlussreiche Trainingstage, die beim nächsten mal niemand ab dem 6. Kyu (grüner Gürtel) verpassen sollte.

Danke Fürs Lesen. 😊

Bericht von Isabell Haase – Schülerin im Dojo Tameshiwari

Video

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Ankündigung – Frühjahrslehrgang ’26

Am Samstag, dem 18.04.2026 besucht uns Sensei Axel Dziersk zum alljährlichen Frühjahrslehrgang.

Dojo Tameshiwari in Bannewitz
Mühlenweg 3
01728 Bannewitz
Zugang zur Sportstätte über Rosentitzer Straße

Veranstaltung bei Facebook

Ausschreibung

„Ankündigung – Frühjahrslehrgang ’26“ weiterlesen →

Dojoleitertag in Berlin

Am 07.03.2026 waren Isabell und Stefan als Vertreter des Bannewitzer Dojos Tameshiwari auf dem Dojoleitertag des DJKB in Berlin.

Seit einiger Zeit veranstaltet der DJKB einmal im Jahr den Dojoleitertag, an dem sich die Dojoverantwortlichen treffen und gemeinsam trainieren, Vorträgen lauschen und über relevante Themen diskutieren.

Kurze Berichte zu den vergangenen Veranstaltungen gibt es auf

https://shotokan-karate.de/tag/dojoleitertag

Dieses Jahr waren Isabell und Stefan zusammen mit einem Trainer vom befreundeten Pirnaer Dojo Hanabi in Berlin. Dort trafen wir natürlich wie erwartet auf viele bekannte Gesichter aus Freital, Annaberg, Gehrsdorf und dem Rest von Deutschland.

Los ging es mit einem gemeinsamen Training bei Nationalcoach Thomas Schulze. Im künftigen Prüfungsprogramm wird Kumite erfreulicherweise eine deutlich größere Rolle spielen, daher waren Vorbereitungsübungen auf Jiyu-Ippon-Kumite das Hauptthema des Trainings. Aber auch die Veränderungen in den Heian-Katas wurden durchgegangen.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit den Vorträgen.

  • „Führungsqualitäten der Karatetrainer/innen und Trainer stärken“ beim Ausrichterchef Andreas Langer
  • „Neue Prüfungsordnung“ beim DJKB-Präsidenten Markus Rues
  • „Schutzkonzept des DJKB“ bei Chris Hörnberger

Besonders interessant war die neue Prüfungsordnung. Es wurde ja bereits beim letzten Dojoleitertag intensiv besprochen und diskutiert, dass Kumite eine größere Rolle spielen soll. Hauptgrund ist wohl, dass in vielen Dojos zu wenig oder sogar kein Kumite (vor allem die freieren Formen) trainiert wird. Das ist also absolut begrüßenswert und wird bei uns im Dojo nicht viel ändern, da Kumite bei uns in etwas den gleichen Stellenwert besitzt wie Kihon und Kata.

Tatsächlich wird Jiyu-Ippon-Kumite nun etwas eher und Jiyu-Kumite (Freikampf) deutlich eher Teil der Kyuprüfungen sein. Und auch Suri-Ashi hat (wenn auch sehr spät) Einzug in den Kihonteil gefunden.

Nach den Vorträgen ging es ins Hotel zum Essen. Hier gab es ein großes Buffet mit allerlei leckeren Dingen.

Wir haben uns ganz genau angeschaut, wie die Berliner vom Tonbu-Dojo das alles organisiert und umgesetzt haben – denn im kommenden Jahr richten wir – das Dojo Tameshiwari den Dojoleitertag hier bei uns in Bannewitz aus.

06.03.2027 Dojoleitertag in Bannewitz bei Dresden

Bericht von Stefan LebeltTrainer im Dojo Tameshiwari