Oberpfalzmeisterschaft in Oberviechtach 

Am 11.04.2026 hat Oskar unser Dojo bei er Oberpfalzmeisterschaft in Oberviechtach mehr als würdig vertreten.

Am Samstag, den 11.04.26 war ich in Oberviechtach zur Oberpfalzmeisterschaft. Oberviechtach ist ein kleine verschlafene Stadt in Bayern und hat nur ca. 5000 Einwohner.

Auf dem Parkplatz angekommen, waren ich und meine Eltern baff, der große Parkplatz war komplett voller Autos und einem Bus! Wir sahen Autokennzeichen aus Nürnberg, München, Deggendorf, Kulmbach, Schwandorf und natürlich Oberviechtach. Zum Glück fanden wir noch freien Platz.

Am Eingang erkannten sie mich an der Dojo-Kleidung und begrüßten mich mit „Servus Oskar“.  Ich war der einzige Karateka von unserem Dojo. Sie kannten deshalb schon meinen Namen, sagten sie meiner Mum auf Nachfrage 😃. Sie erklärten uns, wo ich mich umkleiden kann und meine Mum bekam einen Betreuer Ausweis. Nur Betreuer durften in die Turnhalle, Besucher saßen auf der Tribüne.

Mit Selbstvertrauen trat ich in die Halle und habe zu meiner Überraschung die Freitaler gesehen. Nach kurzer Begrüßung, schauten wir wo meine Kampffläche und wer in meiner Gruppe war. Ich bewunderte die vielen Pokale und sagte mir: „so einen möchte ich haben!“ Cool fand ich, dass es diesmal eine Einlauf- Show aller Karatekas gab. Nach dem Einlauf gab es eine Ansprache vom Vorstand des Karate Vereins aus Oberviechtach, auch eine Ärztin stellte sich vor. Beide wünschten uns allen eine schöne erfolgreiche Meisterschaft.

Dann ging es auch schon mit den Anfängern los, diese Zeit nutzte ich um mich zu erwärmen und dann wurde auch schon meine Gruppe aufgerufen. Jetzt wurde meine Aufregung ganz groß. Als erstes musste ich in Kata ran. Ich lief diese Kata konzentriert und ohne Fehler. Die 5 Kampfrichter brauchten meiner Meinung nach, ewig um ihre Punktwertung abzugeben. Ich bekam Punkte von 6,9 bis 7,2. Die anderen Jungen kamen nicht an mein Ergebnis heran, also sollte es in Kata der erste Platz sein 😃.

Nach der Mittagspause war nun Kumite dran. Kumite mag ich sehr und gewinne fast immer einen Platz. In Oberviechtach kämpften wir jeder gegen jeden, weil es nicht soviel teilnehmende Karatekas gab. Ich war verunsichert, machte ein paar kleinere Fehler aber gewann auch hier. Es sollte eine Weile dauern, bis ich wusste, welcher Platz es war. 

Ich hatte nun viel Zeit und konnte den Freitalern bei ihrer Teamkata zu sehen. Isabell ist ja leider krank geworden. Hanna und Clara fanden ein Mädchen aus dem Oberviechtacher Dojo und sie liefen die Teamkata. Leider reichte es nicht für einen vorderen Platz. Dann schauten wir uns die Freikämpfe an. Es ging sehr „brutal“ zu und ich verabschiedete mich von meinen Gedanken, da mal mit zumachen. 

Die Siegerehrung dauerte gefühlt ewig. Als ich meinen Namen hörte, freute ich mich sehr. Ich hatte es tatsächlich geschafft. Ich fahre mit einem Pokal nach Hause, wie ich es mir vorgestellt hatte. Als ich dann das zweite Mal auf das Podest stieg und nochmals Oberpfalzmeister wurde, brüllten mehrere Leute meinen Namen und klatschten wild. Meine Mum erklärte mir hinterher, sie hat mit denen geredet und erzählt ich bin der Einzige aus unserem Dojo. Ich tat denen etwas leid, deshalb machten sie soviel Stimmung. Das fand ich total toll von denen! 

Für mich steht schon fest, nächstes Jahr verteidige ich meine 2 Titel in der Oberpfalz und ich möchte im Juni an der Ostdeutschen Meisterschaft in Schwerin teilnehmen. 

Oss, 
Euer Oskar

Bericht von Oskar Lampel – Schüler im Dojo Tameshiwari

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